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ORGANISATION
Die Autonome Region Aostatal organisiert den Tor des Géants in Zusammenarbeit mit dem VDA TRAILERS (Amateursportverband mit beschränkter Haftung ohne Gewinnzwecke).

DER LAUF
Fußlauf in freier Natur, der über die Pfade der
Höhenwege 1 und 2 des Aostatals (Italien) führt, mit Start und Ziel in der Gemeinde Courmayeur.
Eine ca. 330 km lange Strecke mit einem positiven Höhenunterschied von ca. 24000 m, die 34 Gemeindegebiete durchquert.
Der Lauf findet in einer einzigen Etappe statt, mit freier Geschwindigkeit, in einer begrenzten Zeit und mit Teilselbstversorgung.

TEILNAHME
An diesem Lauf können Männer und Frauen teilnehmen, die bei der Anmeldung das zwanzigste Lebensjahr vollendet haben (Senioren- bis Veteranenklasse), sowohl eingetragene Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder.

TEILSELBSTVERSORGUNG

Entlang der Strecke werden Versorgungsposten eingerichtet, die mit Getränken und Speisen versorgt werden, welche zum Verzehr an Ort und Stelle gedacht sind.
An keiner Versorgungsstelle werden Plastikbecher zur Verfügung stehen. Um zu trinken, müssen die Läufer einen Becher oder einen anderen persönlichen, geeigneten Behälter dabei haben.
Nur natürliches Wasser steht für die Füllung von Wasserflaschen oder Camelbags zur Verfügung. Jeder Läufer muss sich versichern, dass er beim Start an jeder Versorgungsstelle über die
vorgeschriebene Wassermenge und notwendige Nahrungsmittelmenge verfügt, um bis zur nächsten Versorgungsstelle zu gelangen.
Persönliche Betreuung ist entlang der Strecke untersagt und an den Versorgungsstellen erlaubt, sofern der den Läufern vorbehaltene Bereich nicht betreten wird und die Fahrbeschränkungen der Straßen berücksichtigt werden.
In den Basisstationen ist die persönliche Betreuung nur in einem bestimmten Bereich erlaubt. Jeder andere Bereich ist ausschließlich den Teilnehmern vorbehalten.


MATERIAL
Mit der Anmeldung unterzeichnet jeder Läufer die Verpflichtung, das gesamte, unten aufgeführte, vorgeschriebene Material während des Laufes mit sich zu führen, andernfalls
werden die vorgesehenen Strafen verhängt.


Vorgeschrieben (Kontrollen entlang der Strecke):

- Rucksack oder Gürteltasche
- Feldflasche oder Camelbag
- Becher
oder anderer Behälter, der geeignet ist, um an den Versorgungsposten zu trinken
- Nahrungsvorrat
- zwei funktionierende Leuchten mit Reservebatterien
- Überlebensdecke
- Signalpfeife
- geeignete elastische Klebebinde für Verbände
- wasserdichte Jacke, für die schlechten Klimabedingungen in den Höhenlagen geeignet
- Laufhosen oder -strumpfhosen (die mindestens bis über das Knie reichen)
- Mütze oder Bandana
- Handschuhe
- Mobiltelefon (die Sicherheitsnummern der Organisation eingeben, die Nummer nicht anonymisieren und nicht vergessen, den Akku vor dem Lauf aufzuladen)

- Höhenmesser
- warme Bekleidung

 

Empfohlen:
- Kleidung zum Wechseln
- Messer
- Schnur
- Road-Book

STARTNUMMERN UND CHIPS
Jede Startnummer wird auf Vorlage eines Ausweises mit Foto persönlich an jeden Teilnehmer vergeben.

Jedem Läufer werden zwei Startnummern ausgehändigt: eine muss immer gut sichtbar auf der Brust oder auf dem Bauch getragen und die andere, wenn möglich, am Rucksack befestigt werden.
Der Chip wird mit der Startnummer übergeben und ist am Handgelenk zu befestigen. Vor dem Start muss sich jeder Läufer durch die Eingangstore zum geschlossenen Startbereich begeben, um sich registrieren zu lassen.
Bei jeder Passage an einem Kontrollposten und bei der Ankunft muss der Läufer den Chip an das Zeitmessgerät halten und sich versichern, dass er richtig registriert wird. Die Startnummer ist der erforderliche
Zugangsausweis”, um zu den Pendelfahrzeugen, Bussen, Versorgungsbereichen, Betreuungs- und Pausenräumen, Duschen, Beuteln, usw. Zugang zu erhalten.

LÄUFERBEUTEL
Bei der Verteilung der Startnummern wird jedem Läufer ein Beutel für das Wechselmaterial übergeben, der von der Organisation von einer Basisstation zur nächten transportiert wird. Im Wettkampfpaket befindet sich ein Aufkleber mit der Startnummer, der auf den Beutel aufzukleben ist. Es wird empfohlen, keine Wertgegenstände oder zerbrechlichen Gegenstände in den Beutel zu tun. Gibt ein Läufer auf, wird sein Beutel zur Basisstation von Courmayeur gebracht, wo er durch Vorlage der Startnummer abgeholt werden kann.

Beutel mit äußerlich angebrachten Gegenständen werden nicht transportiert; die Organisation übernimmt keine Verantwortung für Gegenstände, die während des Transports eventuell verloren gehen oder beschädigt werden.

SICHERHEIT UND ÄRZTLICHE VERSORGUNG
Entlang der Strecke werden Hilfsposten eingerichtet, die per Radio oder Telefon mit der Laufleitung verbunden sind.
Auf dem Territorium werden Krankenwagen, Zivilschutz und Ärzte gegenwärtig sein.
Die Hilfsdienste sind dazu bestimmt, mit den eigenen Mitteln der Organisation oder mittels vertraglich gebundener Organismen, alle Personen, die sich in Schwierigkeiten befinden, zu betreuen.
Die offiziellen Ärzte sind dazu berechtigt, die für nicht geeignet befundenen Teilnehmer vom Wettkampf auszuschließen. Die Helfer sind dazu berechtigt, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die für in Gefahr befundenen Teilnehmer zu evakuieren.
Falls es notwendig sein sollte, wird der offizielle Bergrettungsdienst eingesetzt, der in diesem Fall die Leitung übernimmt und alle geeigneten Mittel, Hubschrauber inbegriffen, einsetzt. Über die Notwendigkeit entscheidet im Interesse der zu betreuenden Person einzig und allein das Personal der Organisation. Die eventuellen, sich aus dem Einsatz dieser außerordentlichen Mittel ergebenden Kosten gehen entsprechend den gültigen Bestimmungen auf Kosten der betreuten Person.
Ein Läufer, der sich an einen Arzt oder an einen Helfer wendet, ordnet sich seiner Autorität unter und verpflichtet sich, dessen Entscheidungen zu respektieren.

KONTROLLPOSTEN UND VERSORGUNGSPOSTEN
Die Erfassung der Chips wird in den von der Organisation festgelegten Kontrollposten oder Verpflegungsposten vorgenommen.
Nur die Läufer mit Startnummer haben Zugang zu den Versorgungsposten.
Das Road-Book, das auch online heruntergeladen werden kann, führt die genaue Liste der Verpflegungs- und Basisstationen auf.

Die Organisation behält sich die Möglichkeit vor, entlang der Strecke, an Stellen, die nicht bekanntgegebenen werden, Kontrollen durchzuführen.

MAXIMAL GENEHMIGTE ZEIT UND ZEITSCHRANKEN
Die maximale Zeit, um den Wettkampf zu beenden ist mit 150 Stunden festgelegt.

Die Zeitlimits für den Aufbruch (Zeitschranken) von den Hauptkontrollposten werden festgelegt und im Road-Book mitgeteilt.
Diese Schranken werden errechnet, um es den Teilnehmern zu ermöglichen, das Ziel mit eventuellen Zwischenstopps (Ausruhen, Essen…) in der vorgegebenen, festgelegten Zeit zu erreichen.
Um dazu berechtigt zu sein, den Wettkampf fortzuführen, müssen die Teilnehmer vor dem festgelegten Zeitlimit vom Kontrollposten aufbrechen.
Bei schlechten Wetterverhältnissen und/oder aus Sicherheitsgründen behält die Organisation sich das Recht vor, den laufenden Wettkampf zu unterbrechen oder die Zeitschranken zu ändern.

PAUSEN UND DUSCHEN
Nur in den Basisstationen von Valgrisenche, Cogne, Donnas, Gressoney S.J., Valtournenche, Ollomont und Courmayeur besteht die Möglichkeit, warm zu duschen. In den Basisstationen wird es möglich sein, sich für längere Pausen innerhalb des Limits der Zeitschranke aufzuhalten. An allen anderen Stellen werden Unterbringungen für kurze Pausen zur Verfügung stehen, deren Dauer und Verfügbarkeit im Road-Book mitgeteilt werden.

AUSSTIEG UND RÜCKKEHR
Steigt der Teilnehmer entlang der Strecke aus dem Lauf aus, ist er dazu verpflichtet, sich zu dem nächsten Kontrollposten zu begeben, seinen Ausstieg mitzuteilen und sich registrieren zu lassen. Die Organisation wird sich um seine Rückkehr zu Basis nach Courmayeur kümmern.
Der Läufer, der aus dem Lauf aussteigt ohne dies sofort mitzuteilen und so den Beginn der Suche seitens des Hilfspersonals veranlasst, muss alle sich daraus ergebenden Kosten tragen.


DISQUALIFIZIERUNGEN
Auf der Strecke werden Funktionäre anwesend sein, die dazu berechtigt sind, die Einhaltung des Reglements seitens der Läufer zu prüfen. Die Funktionäre sind dazu berechtigt, mit sofortiger Wirkung zu disqualifizieren und der Jury des Laufes die festgestellten Verstöße mitzuteilen. Die Jury des Laufes verhängt Strafen gemäß der folgenden Tabelle:

 

VERSTOSS

STRAFE

Fehlen von vorgeschriebenem Sicherheitsmaterial: wasserdichte Jacke, bis über das Knie reichende Hose, Überlebensdecke, 2 Leuchten, Rucksack oder Gürteltasche, Mobiltelefon

Disqualifizierung

Fehlen von anderem vorgeschriebenen Material: Mütze oder Bandana, Signalpfeife, Nahrungsvorrat, Becher, Höhenmesser, Handschuhe

4 Strafstunden

Kontrollverweigerung

Disqualifizierung

Zurücklassen von Abfällen seitens der Läufer oder seiner Begleiter

Disqualifizierung

Verwendung eines Transportmittels, teilen oder tauschen von Startnummern, fehlender Durchgang an einem Kontrollposten, Doping oder Weigerung sich einer Anti-Doping-Kontrolle zu unterziehen, Unterlassene Hilfeleistung an einen anderen, sich in Schwierigkeiten befindlichen Teilnehmer, Beleidigungen, Respektlosigkeit oder Drohungen gegenüber den Mitgliedern der Organisation oder gegenüber den Freiwilligen

Disqualifizierung

Weigerung einer Anweisung der Laufleitung, eines Funktionärs, eines Arztes oder Helfers Folge zu leisten

Disqualifizierung

Aufbruch von einem Kontrollposten nach der Zeitschranke

Disqualifizierung

 

Die Disqualifizierung hat sofortige Wirkung, d.h. der Läufer muss den Lauf abbrechen.

Die Strafen werden verhängt indem 4 Stunden zu der Gesamtlaufzeit hinzugerechnet werden, sodass der Läufer den Wettkampf zuendeführen kann.

Werden durch Videos, welche die Organisation auch nach dem Lauf erhält, Regelwidrigkeiten festgestellt, so können diese Disqualifizierungen oder Strafen bewirken.


REKLAMATIONEN
Es werden nur schriftliche Beschwerden akzeptiert, die vor der Schlussfeier der Veranstaltung mit einer Kaution von 50,00 € eingereicht werden.

JURY
Sie besteht aus:
- dem Laufleiter
- dem Verantwortlichen für die Sicherheit
- dem Verantwortlichen für das Ärzte-Team

- dem Gebietsverantwortlichen
- allen kompetenten, vom Laufleiter ernannten Personen
Nach der notwendigen Zeit, um entsprechende Prüfungen durchzuführen, fasst die Jury ihren Beschluss. Gegen die Entscheidungen kann keine Berufung eingelegt werden.

ÄNDERUNGEN AN DER STRECKE ODER AN DEN ZEITSCHRANKEN - ABSAGE DES LAUFES
Die Organisation behält sich das Recht vor, die Strecke oder die Lage der Hilfs- und Versorgungsposten sowie die Zeitschranken jederzeit ohne Ankündigung zu ändern.
Bei ungünstigen Wetterbedingungen (starker Tiefdruck mit bedeutenden Regen- oder Schneefällen in Höhenlage, starkes Unwetterrisiko) kann der Start um maximal vierundzwanzig Stunden verschoben werden, darüber hinaus wird der Lauf abgesagt.
Falls notwendig, behält die Organisation sich das Recht vor, einige Streckenabschnitte zu verändern oder zu streichen.


VERSICHERUNG
Die Organisation schließt eine Haftpflichtversicherung für die gesamte Zeit des Wettkampfes ab. Die Teilnahme erfolgt unter der direkten Verantwortung der Teilnehmer, die im Fall von Schäden und weiteren Folgen, die nach dem Wettkampf eintreten, auf jede Berufung gegen die Organisatoren verzichten.
Während der Online-Anmeldung muss der Läufer, um selbige abzuschließen, eine Haftungsausschlusserklärung unterzeichnen.

Die Organisation übernimmt es, jeden Angemeldeten bei der UISP einzuschreiben (Unione Italiana Sport per Tutti), um den Versicherungsschutz aller Läufer zu gewährleisten. Die Kosten der Mitgliedschaft bei der UISP (Unione Italiana Sport per Tutti) sind im Anmeldungsbetrag inbegriffen.

ROAD-BOOK UND GPS-ROUTEN
Eine Beschreibung der Strecke wird zum herunterladen auf der Website www.tordesgeants.it auf der Seite STRECKE (
„PERCORSO“) zur Verfügung stehen, und beinhaltet alle praktischen Informationen (Zeitlimits der Passagen, die Versorgungsstellen, die Hilfsposten, die Behandlungsposten, die Zugangsstellen für die Begleiter). Auf der gleichen Seite der Website können die Routen der Strecke im Format gpx oder kml heruntergeladen werden.

RANGLISTEN UND PREISE
Es gewinnt der Läufer, der in der kürzesten Zeit am Ziel in Courmayeur eintrifft.
Jede erreichte Basisstation wird als kleines Zwischenziel betrachtet und jedem Läufer wird eine Auszeichnung überreicht. Die Zwischenziele der Basisstationen sind nicht entscheidend für den Einzug in die Rangliste und die sich ergebende Wertung als Qualifizierungslauf. Nur das Abschließen des Tor des Geants innerhalb des Zeitlimits führt zur Wertung als Qualifizierungslauf führ den UTMB.
Es werden keine Geldprämien ausgeteilt.
Jedem eingetroffenen Läufer wird der “Finisher”-Preis überreicht.
Es wird eine allgemeine Rangliste mit Männern und Frauen aufgestellt und je eine Rangliste für die Kategorie der Männer und die Kategorie der Frauen.
Es werden die ersten fünf männlichen und weiblichen Läufer in der allgemeinen Rangliste ausgezeichnet, und die ersten drei jeder Kategorie.

RECHT AN DER EIGENEN ABBILDUNG
Jeder Teilnehmer verzichtet ausdrücklich darauf, während des Wettkampfes Rechte an der eigenen Abbildung geltend zu machen, sowie in Hinblick auf die Verwendung seiner Abbildung Berufung gegen die Organisation und ihre ermächtigten Partner einzulegen.



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